Spezialisten für Brustwanddeformitäten

Im Trichterbrust Zentrum Düsseldorf behandeln wir Patienten mit sämtlichen Deformitäten der Brustwand bzw. Fehlbildungen des Brustkorbs. Das Trichterbrust Zentrum Düsseldorf ist Teil der Klinik für Kinderchirurgie am Florence-Nightingale-Krankenhaus  der Kaiserswerther Diakonie. Chefarzt Dr. med. habil. Bertram Reingruber ist auf die Behandlung von Brustwanddeformitäten spezialisiert und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet.

Trichterbrust Zentrum Düsseldorf | Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie

Auf den folgenden Seiten informieren wir über Ursachen, typische Beschwerden und Formen von Brustwanddeformitäten (symmetrische und asymmetrische Trichterbrust, Kielbrust, Rippenbogenvorsprünge etc.). Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen, z. B. wann eine Operation sinnvoll ist, welche chirurgischen Verfahren und welche alternativen Therapiemöglichkeiten es gibt.

Trichterbrust oder Kielbrust?

Angeborene oder erworbene Deformitäten des Brustkorbs können zu erheblichen Problemen führen. Die Trichterbrust (Pectus excavatum; funnel chest) zählt zu den häufigsten Formen dieser Fehlbildungen. Dabei ist das Brustbein auffällig nach innen gewölbt und erzeugt so ein trichterförmiges Aussehen des Brustkorbs.

Auf trichterbrustzentrum-duesseldorf.de erhalten Sie einen Überblick zu den häufigsten Anomalien der Brustwand und deren Behandlungsmöglichkeiten in kurzer und übersichtlicher Form. Die Inhalte werden laufend aktualisiert und entsprechen dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Forschung. Bitte benutzen Sie die Navigation auf der rechten Seite, um direkt zu Ihren Interessenschwerpunkten zu gelangen. Oder rufen Sie uns an.

Operieren oder Trainieren?

Nur für ausgeprägte Formen und bei körperlichen Beschwerden oder Funktionseinschränkungen ist eine Operation sinnvoll. Eine Operation muss auch nicht sofort erfolgen, denn es besteht immer genügend Zeit, um durch eine gezielte Vorbereitung das spätere Behandlungsergebnis zu begünstigen. Hierzu zählen eine sorgfältige Analyse begünstigender Faktoren wie Fehlhaltung des Rumpfes, muskuläre Haltungsschwäche, orthopädische Erkrankungen, Bindegewebserkrankungen u.v.a.m..  Nach einem validierten und standardisierten Untersuchungsverfahren werden in einem Beratungsgespräch die unterschiedlichen Behandlungsoptionen erläutert. In jedem Fall, ob mit oder ohne Operation, wird die Behandlungsempfehlung Ihre aktive, ausdauernde und konsequente Mitarbeit erfordern. Die „operativen“ oder „konservativen“ Behandlungsverfahren stellen keine Gegensätze dar, sondern ergänzen sich. Sie werden daher stets gemeinsam konzipiert und in jedem Stadium der Behandlung aufeinander abgestimmt.

Minimalisiert oder minimal-invasiv?

Im Falle einer Operationsempfehlung stehen mehrere Verfahren zur Verfügung (MEK, MIRPE, kombinierte Eingriffe, Zusatzeingriffe). Diese berücksichtigen die individuelle Form und Ausprägung, da keine Trichterbrust der anderen gleicht. Alle Verfahren unterliegen dabei einer konsequenten Nachsorge und Qualitätskontrolle.