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Nichtoperative Therapiemöglichkeiten bei Brustwanddeformitäten

Nichtoperative Therapiemöglichkeiten bei Brustwanddeformitäten

Die Notwendigkeit einer Operation hängt von einer Vielzahl individueller Faktoren ab. Nur wenn eine objektivierbare medizinische Begründung hierfür vorliegt, bieten wir dem Patienten einen chirurgischen Eingriff an. Vorher werden jedoch alle nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten, die im Einzelfall infrage kommen und für den Patienten durchführbar sind, erörtert.

Zunächst sind dies Haltungstraining, Muskelaufbautraining der Rumpf- und speziell der Rückenstreckmuskulatur (Link Muskelaufbautraining). Je nach der Form der Brustwanddeformität kann als nächster Schritt eine zusätzliche physikalische Formumg des Brustkorbs erfolgen. Die Möglichkeiten richten sich nach der Form der Deformität und unterscheiden sich prinzipiell in
-hebende (Saugglocke) und
-komprimierende (Kompressionsorthesen)
Formen der äußeren Krafteinwirkung.

Abhängig vom Behandlungsverlauf wird dann die Entscheidung getroffen, ob mit diesen nichtoperativen Verfahren das Behandlungsziel erreicht werden kann oder ob eine Operation zu einem späteren Zeitpunkt dennoch erforderlich ist. Aber auch wenn eine Operation ansteht, kann eine vorbereitende physikalische Therapie sinnvoll sein, beispielsweise um das obligate Haltungstraining zu unterstützen und damit das Ausmaß des späteren Eingriffes bzw. die Rezidivwahrscheinlichkeit zu reduzieren.

Wie bereits erwähnt sollten diese Behandlungsverfahren grundsätzlich mit entsprechendem Haltungs- und Muskelaufbautraining, zu Beginn möglichst unter physiotherapeutischer Anleitung, verbunden werden.

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Saugglockenbehandlung der Trichterbrust

Mit der Sogwirkung einer auf den Trichter aufgesetzten Saugglocke wird die Brustwand angehoben. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem an äußeren Messparametern ablesbaren Erfolg, sollte jedoch einen Zeitraum von 6 Monaten nicht unterschreiten. Mit dieser Methode können nachweislich

kann der Patient